Freitag, 13. Dezember 2013

[Rezension] - "Tote Mädchen schreiben keine Briefe" oder: She's back!

Titel: Tote Mädchen schreiben keine Briefe
Autor: Gail Giles
Originaltitel: Dead Girls Don´t Write Letters
Verlag: Thienemann
Erscheinungsjahr: 2011
Seitenzahl: 176
ISBN-13: 978-3-522-20127-8
Preis : 12,95 € [D] / 13,40 € [A]
 
Klappentext:

Sunnys Schwester Jazz ist tot. Doch dann taucht eine junge Frau auf, die aussieht wie Jazz, spricht wie Jazz und sogar die Erinnerungen der Familie teilt. Sunnys Eltern glauben an ein Wunder. Sunny aber weiß: Das ist nicht ihre tote Schwester! [Verlagstext]

Meine Meinung:

Ein Gail Giles Buch ist immer etwas für zwischendurch. Ihre Bücher haben eine geringe Seitenzahl, sind leicht zu lesen, aber dennoch spannend und unterhaltsam. Bücher, die man an verregneten Sonntagnachmittagen liest.
Nachdem ich im Juli 2011 ein anderes Buch von Gail Giles gelesen und rezensiert habe, dachte ich es wird wieder mal Zeit, schließlich hat mir die Autorin damals auch schon gut gefallen, alleine auch schon durch die tolle Aufmachung der Bücher (gestanzte Buchumschläge).

"Es lief gerade ein wenig besser, bis ich einen Brief von meiner toten Schwester erhielt. Das hat mir mehr oder weniger den Tag vermiest."  S. 5

In "Tote Mädchen schreiben keine Briefe" geht es nun also, wie der Klappentext schon verrät, um das Mädchen Sunny und ihre Schwester Jazz. Allerdings ist letztere angeblich bei einem Brand gestorben und Sunny fragt sich nun, wer dieses Fremde Mädchen vor ihrer Haustür ist, die behauptet ihre Schwester zu sein.
Sunny ist über Jazz' "Rückkehr" nicht gerade glücklich, auch, weil sie sie immer gehasst hatte. Während Jazz von ihren Eltern vergöttert wurde, musste Sunny immer zurückstehen, wie das hin und wieder mal ist unter Geschwistern. Und nun scheint das ganze von vorne loszugehen, denn Sunnys Eltern empfangen die unechte Jazz mit offenen Armen.

Auch wenn ich mich mit Sunny nicht identifizieren konnte, so tat sie mir doch oft leid und ich konnte ihre Handlungen und Gedankengänge verstehen und teilweise sogar unterstützen.

"Ich konnte mich nie entscheiden, was ich mehr hasste: die Schule oder mein Zuhause." S. 16
 
Die geringe Seitenzahl sorgt natürlich für kurzweiliges Lesevergnügen, grade zum Ende hin hätte ich mir doch noch so 10-20 Seiten dazu gewünscht. Die Idee des Buches ist natürlich nicht neu, aber die Umsetzung kann dafür sorgen, dass es eine ganz eigenständige Geschichte wird.
Gail Giles schreibt sehr klar und unverschnörkelt. Sie beschreibt Dinge eher sachlich und kurz. Ihre Figuren sind oft frech und haben eine schnelle Zunge. Viele Momente führt Giles auch nicht näher aus, sondern reißt sie nur grob an. Ob man tatsächlich 12,95 € für ein so schmales Buch ausgeben will, muss man sich also gut überlegen, ich rate hier eher zur Bibliothek oder zum gebraucht kaufen.
Auch wenn mir die Geschichte insgesamt wieder ganz gut gefallen hat, so fand ich andere Bücher von ihr doch besser, daher...

Meine Meinung: 3,5 von 5 Punkten

P.S: Das E-Book ist leider auch nicht entscheidend günstiger...

Kommentare:

  1. Du hast einen wundervollen Blog!
    Alles LIebe. Ich wünsche dir ein ganz tollles Wochenenede!
    <3
    Catherine

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    1. Vielen Dank, das Kompliment gebe ich gerne zurück. Vor allem die Musik auf deiner Seite ist genau mein Geschmack. Ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende. Vielen Dank fürs Kommentieren!

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