Sonntag, 6. Oktober 2013

[Rezension] - "Fable - der Orden der Balverine"

Titel: Fable - Der Orden der Balverine
Autor: Peter David
Originaltitel: The Balverine Order
Verlag: Panini Books
Erscheinungsjahr: 2011 (1. Aufl.)
Seitenzahl: 384
ISBN-13: 978-3-8332-2238-2
Preis : 14,95 €   
 
Klappentext:
Die Tage der Magie sind gezählt - das Zeitalter der Technik und Wissenschaft ist nun gekommen. In einer Welt ohne Helden machen sich zwei ungleiche Freunde gen Osten auf, um dort nach einer legendären Bestie zu suchen: den mysteriösen Balverine. Doch in den Weiten Albions warten dunkle und bedrohliche Geheimnisse auf die beiden abenteuerlustigen Wanderer, die möglicherweise niemandem mehr von ihren Entdeckungen erzählen können, denn ihre vermeintliche Beute ist schon längst zum Jäger geworden ...

Meine Meinung:

Ich bin enttäuscht. Sogar sehr. Ich kann gar nicht so genau sagen, was genau ich von diesem Buch erwartet habe, aber es war definitiv... mehr.
Ich weiß nicht, ob ihr "Fable" kennt oder nicht, aber für mich persönlich ist es eines der besten Spiele, die ich jemals gespielt habe. Und als ich dieses Buch gesehen habe, war es für mich keine Frage mehr, ob kaufen oder nicht kaufen, als Fan der Reihe ist es fast schon meine Pflicht es zu BESITZEN.

Die Welt von Fable ist unglaublich riesig und vor allem anderen : ausbaufähig... 

Als ich gelesen habe, dass es in der Geschichte um Balverine gehen soll (so etwas wie Werwölfe, nur größer, schneller und definitv cooler) dachte ich, das könnte was werden. Aber ich habe das Gefühl, dass Peter David einfach nur eine gute Geschichte abliefern wollte und sich weder mit dem Spiel noch mit dem Heldentum auseinandergesetzt hat, was eigentlich ein Grundbestandteil der Reihe ist.
Seine beiden Figuren - Thomas und James - beschließen Helden zu werden und sich auf die Suche nach den Balverinen zu machen. Dabei fällt ihnen vieles in den Schoß - sie retten sich aus jeder brenzligen Situation, finden fast immer sofort wonach sie suchen und dabei geht verdammt viel Glaubwürdigkeit flöten. Wenn man mal ehrlich sind: so Leute wie Thomas & James wären im "echten" Fable schon nach zwei Tagen draufgegangen. Aber gut, vielleicht haben sie ja einfach nur uuuuunendliches Glück.

Am Ende der Geschichte funktionert dann auch alles perfekt und die ganze Spannung, die sich so nach und nach im Leser aufgebaut hat, verpufft innerhalb von 50 Seiten und lässt einen ein bisschen wütend und nachdenklich zurück.

Man denkt sich - das hätte ich besser gekonnt. 

Peter David erschafft eine ganz eigene Geschichte, die bis auf ein paar Ortsnamen und die Legende der Balverine nichts mit dem großartigen Computerspiel gemein hat, das hier als Vorlage dient. Es gibt so unglaublich tolle Orte, Geschichten und Legenden in Fable, die einfach keinen Platz in diesem Buch gefunden haben. Der einzige Vorteil hierbei ist nur, dass der Leser "Fable" nicht zwingend kennen muss, um dieses Buch zu lesen. Schade war auch, dass es keine Karte gab, auf der man die Reise der beiden Männer - die übrigens nur durch ihre Sympathie bei mir bestehen konnten - verfolgen konnte.

Meine Bewertung: 2 von 5 Punkten

Kommentare:

  1. Oh du hast Fable gelesen :)

    Ich liebe dieses Spiel, das Buch habe ich auch zuhause, habe es aber abgebrochen :(

    LG Steffi

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  2. Ach krass, ich wusste gar nicht, dass es ein "Fable"-Buch gibt o.O Ich liebe die Spiele, habe alle drei leidenschaftlich und oft gespielt (wobei ich Fable - The Journey nicht mitrechne - ich habe einfach kein Kinect...) und spiele momentan Fable - The lost Chapters und Fable III parallel immer mal wieder nebenbei. Sooo tolle Rollenspiele.

    Schade, dass das Buch so enttäuschend ist, dann lasse ich da besser die Finger davon. Ich bin ja der Meinung, dass man aus Fable, Albion und der gesamten Heldensaga ein hammer Buch machen könnte. Schade, dass es hier wohl nicht gelungen ist :/

    Liebe Grüße, KQ

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