Dienstag, 20. August 2013

[Filmkritik] - Die Unfassbaren - Now You See Me

Kommen Sie ganz nah ran. Denn je mehr Sie zu sehen glauben, desto einfacher ist es, Sie zu täuschen.



Genre:Thriller
Regie: Louis Leterrier
FSK: 12
Länge: 116 Min.
Schauspieler: Jesse Eisenberg / Morgan Freeman / Mark Ruffalo / Isla Fisher
Website zum Film: klick!

Worum geht's genau?:

Wie raubt man eine Bank aus, ohne selbst anwesend zu sein? Ganz einfach: Man ist Magier und lässt die Dinge für sich arbeiten. Das Illusionisten-Quartett "The Four Horsemen" verblüfft zur Faszination des Publikums mit jeder Menge High-Tech in seinen Live-Shows.
Als kleine Überraschung erhalten die Zuschauer am Ende das Geld, das die Magier gerade auf einem anderen Kontinent einem Wirtschaftskriminellen und seiner Bank abgeluchst haben. Reine Illusion oder was steckt dahinter?
Das sollen FBI-Agent Dylan und Interpol-Agentin Alma herausfinden.

Mein Fazit:

Es macht riesigen Spaß, sich täuschen und verzaubern zu lassen. Schon als Kind konnte ich mich für Magie begeistern und auch ich kenne noch den ein oder anderen Kartentrick. Natürlich sind diese kleinen "Zaubereien" nichts im Vergleich zu dem, was die Magier Daniel Atlas (Jesse Eisenberg), Henley Reeves (Isla Fisher), Jack Wilder (Dave Franco) und Merritt McKinney (Woody Harrelson) ihren Zuschauern präsentieren. Sie rauben eine Bank in Paris innerhalb weniger Minuten aus - und befinden sich dabei noch nicht einmal auf demselben Kontinent.
Der Cast ist unschlagbar. Seit "Zombieland" und "The Social Network" bin ich ein großer Fan von Jesse Eisenberg geworden und auch Woody Harrelson und Dave Franco mag ich sehr gerne.
Auch, wenn ein Teil der Tricks noch während des Films aufgedeckt werden, so bleiben doch einige Dinge im Ungewissen, sodass man unbedingt das Gefühl hat, man muss den Film noch ein zweites Mal gucken.  

Vielleicht hat man ja in einem entscheidenden Moment geblinzelt oder mit dem Sitznachbarn geredet?

Schade fand ich, dass der Focus eher auf die Ermittler Dylan & Alma gelegt war; ich hätte mich viel mehr für das Leben und vor allem die Vergangenheit der 4 "Horseman" interessiert. Schon am Anfang erfährt man, dass es mal so etwas wie eine romantische Beziehung zwischen Atlas und Reeves gab - und später wird es gar nicht mehr erwähnt...


Natürlich ist der Film auch darauf ausgelegt zu blenden: zu glitzern, zu täuschen und von der seichten Story abzulenken. Denn wenn man dieses ganze BLING-BLING wegnehmen würde, wäre "Die Unfassbaren" sicher nur ein Film mit Durchschnittlicher Berwertung.
Es geht eben um die "Show" - nicht den Hintergrund. Am Ende bleiben viele Fragen offen, zu denen ich persönlich gerne Antworten gehabt hätte.
Ich meine gelesen zu haben, dass es eine Fortsetzung geben soll. Die werde ich mir definitiv dann ansehen, ich will ja schließlich ALLES wissen.


Meine Bewertung; 4,5/5 Punkte
 

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