Dienstag, 26. Juni 2012

[Zitat] - "Die Rebellion der Maddie Freeman" von K. Kacvinsky

"Ich warf mich aufs Bett, starrte an die Decke und zählte im Kopf alles auf, was ich an meinem Leben ändern würde, wenn ich konnte.
Aber mir war inzwischen klar, dass es in der menschlichen Natur lag, immer das zu wollen, was man nicht haben konnte. wenn man als kleines Kind etwas verboten bekam, reagierte man mit einem lautstarken Wutausbruch.

Als Teenager war man klug genug, seine Eltern nur innerlich anzubrüllen und zu raffinierten Mitteln zu greifen. Man nickte gehorsam, wenn sie >nein< sagten, wenn sie einem einen Freundeskreis aussuchen wollten und überzeugt waren, dass sie immer am besten wussten, was richtig war. 
Dann drehte man sich um und tat hinter ihrem Rücken genau das, was sie gerade verboten hatten.
Denn irgendwann kam der Punkt, an dem man sein Leben selbst in die Hand nehmen musste. Um erwachsen zu werden, musste man sich zutrauen, selbst zwischen richtig und flasch zu unterscheiden. Oder wenn man es ganz geschickt anstellte, dachte ich mit einem heimlichen Lächeln, hörte man einfach auf, um Erlaubnis zu fragen." S. 155

1 Kommentar:

  1. hach ja, das Zitat ist schön! :) Das hab ich mir auch rausgeschrieben, als ich das Buch vor ein paar Monaten gelesen hab :D

    lg Caro ^-^
    http://wint3rkind.blogspot.com/

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