Sonntag, 29. Mai 2011

[Rezension] - "Die Bücher von Umber" oder wann wirds interessant?

Ja, wieder mal ein Kinderbuch... 
Ich komme einfach nicht drumherum... ich versuche ja schon immer "Erwachsenen"-Bücher oder zumindest Jugendbücher zu lesen, aber Kinderbücher sind für mich doch das schönste....

Titel: Die Bücher von Umber - Der gefundene Junge (Band 1)
Autor: Paul W. Catanese
Originaltitel: The Books of Umber: Happenstance Found
Verlag: Carlsen
Erscheinungsjahr: 2010
Seitenzahl: 320
ISBN-13: 978-3-551-55120-7

Klappentext:

Als Hap in einer dunklen Höhle erwacht, kann er sich an überhaupt nichts erinnern - nicht einmal daran, wer er ist oder aus was für einer Welt er kommt. Auch der Mann, der sich seiner annimmt, ist ihm vollkommen unbekannt: Lord Umber, gleichzeitig Abenteurer, Erfinder, Wissenschaftler und königlicher Berater. 
Mit Hilfe von Boroon, einem Wal, der zugleich ein U-Boot ist, bringt Lord Umber ihn in die geheimnisvolle Stadt Kurahaven. Gemeinsam versuchen sie, etwas über Haps Vergangenheit herauszufinden und stoßen auf merkwürdige Dinge. Zum Beispiel kann Hap alle Bücher in Lord Umbers Bibliothek lesen, egal, in welcher Sprache sie geschrieben sind ... 
Und noch ein dringlicheres Problem müssen sie lösen: Wer ist diese unheimliche Kreatur, die Hap auf den Fersen ist?

Meine Meinung:
Ja..... endlich mal ein Buch, bei dem der Senf, den ich dazu gebe ,nicht so lang sein wird.^^
Es ist wirklich ein wunderschönes, spannendes, witziges, gruseliges, geheimnisvolles, schön geschriebenes Kinderbuch.
Alle Charaktere (die unterschiedlicher wirklich nicht sein könnten) sind mir im Laufe der Geschichte unheimlich ans Herz gewachsen, vor allem der kleine "Anti-Held" Hap hat es mir angetan. 
Ich muss auch sagen, dass es endlich mal ein Buch war, in dem es zwar viele verschiedene Personen gab, die ich aber trotzdem sehr sehr schnell auseinander halten konnte, aufgrund der Beschreibung ihres Aussehen und ihres unterschielichen Charakters (Gruß an Cornelia Funke's Reckless: Bitte eine Scheibe abschneiden!)
Paul W. Catanese hat eine wirklich unglaubliche Fantasy, er hat eine fantastische Welt erschaffen und Kurahaven würde ich glatt zu meiner neuen Heimatstadt machen, wenn ich könnte. Und mit Hap hat er einen Jungen geschaffen, der einem sofort ans Herz wächst, den man in den Arm nehmen und beschützen möchte, der aber, wenn es drauf ankommt, ein Herz wie ein Tiger haben kann und der Freunde gewinnt, nur einfach ,weil er so ist, wie er ist. Ein Junge der echt ist, sich nicht verstellt und der einem doch in vielen Situationen unglaublich leid tut, eben weil er nicht weiß, wer er ist und woher er kommt.

Einzige Kritik an dem Buch:
Das ganze Buch hat eine riesige Spannung in meinem Bauch aufgebaut, zum einen, was Haps Vergangenheit betrifft, aber auch die von Umber, der mich am Ende des Buches fast ein bischen mehr interessiert hat als Hap. 
Ich dachte, dass ich am Ende des Buches mehr über Hap wissen würde. Woher kommt er? Was macht er in dieser Welt? Warum kann er springen wie ein Floh und sieht in der Nacht wie andere Leute nur am Tag? 
Als ich das Buch dann ausgelesen hatte, war ich etwas enttäuscht, dass ich wirklich fast genauso viel wusste wie am Anfang... also muss ich wohl noch den zweiten Teil lesen, um die Wahrheit über Hap zu erfahren.

Daher..

Meine Bewertung : 4/5 Punkten (mit Sternchen)


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