Sonntag, 8. Mai 2011

[Rezension] - "Eine Fee ist keine Elfe" oder "Elfen helfen" für Anfänger...

Band 2
Titel: Eine Fee ist keine Elfe... (2. Band)
Autor: Tanya Stewner
Erscheinungsjahr: 2011
Seitenzahl: 211
ISBN-13: 978-3-596-85419-6


Klappentext:
Florentine ist ganz aufgeregt: Gerade hat sie das Feenritual durchgeführt und wartet nun ungeduldig darauf, ihre erste Fee zu Gesicht zu bekommen. Aber dann erfährt sie, dass die mächtige Fee Marasamsara und ihr Volk gar nicht gut auf sie und Pauline zu sprechen sind. Denn wenn die Zwillingsschwestern ihr Elfen-Buch ›Wie weckt man eine Elfe?‹ veröffentlichen, bekommen Hummelbi und die anderen Elfen Lebensenergie, die vorher den bezaubernd glitzernden Feen vorbehalten war. Marasamsara sinnt auf Rache …
Kann das Zwillings-Team die zornige Fee aufhalten?

Meine Meinung:
Vor einer Weile war ich auf einer Buchbesprechung in Berlin in der es um "Die besten Kinder-und Jugendbücher 2010" ging, und da wurde unter anderem das Buch von Tanya Stewner "Wie weckt man eine Elfe?" vorgestellt.
Ich fand das Buch sehr interessant und wollte es meiner Schwester zum Geburtstag schenken, tja... Pustekuchen...
Hummelbi und Sockimo
Ich habe nur einen kurzen Blick ins Buch geworfen und in der Besprechungspause das erste Kapitel gelesen und schon war ich im "Elfen helfen!"-Fieber...
Und nachdem ich den ersten Teil gelesen habe, habe ich mir nun den zweiten gekauft!
Tanya Stewner schreibt mit einer unglaublichen, schillernden Fantasie, die auch schon in den Büchern über Liliane Susewind überzeugte.

Die Geschichte ist spannend und aufregend und  voll unglaublich schöner Zeichnungen  aus der Feder von  Nadine Jessler, die dem Buch etwas lebendiges verleihen.
Ich habe auch mehrmals im Buch laut gelacht und gegrinst, weil die Dialoge der Elfen und Kinder einfach zu komisch sind und das Buch vor Charme und Witz nur so sprüht!
Band 1
Aber... ich muss auch sagen, dass mir der 1. Teil über die Elfe Hummelbi und ihre schlafenden Kollegen besser gefallen hat als der 2. Band über die ewig schönen Feen, die im Gegensatz zu den Elfen etwas charakterlos wirken.
Das Ende des Buches lässt, genau wie schon der erste Teil, auf eine Fortsetzung hoffen, die ich mir selbstverständlich auch kaufen werde.
Alles in allem ist ein ein schönes, gelunges Mädchenbuch, dass mich durch seine fantasievolle, leichte und bezaubernde Art überzeugt hat.
Außerdem muss ich jetzt immer, wenn ich eine "schöne" Elfe sehe sagen: "Das ist doch keine Elfe, sondern ne Fee! Elfen sind klein und dick und haben verstrubbelte Haare und tragen keine Designerkleider sondern Waschlappen oder Socken oder rosa Gummistiefel mit roten Punkten!"


Meine Bewertung : 4/5 Punkten


P.S.: Meine Schwester hat das Buch nun mittlerweile auch gelesen und war begeistert, aber es steht dennoch bei mir im Regal :-) j

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