Donnerstag, 18. September 2014

[Coming Soon] - Buchneuerscheinungen im September 2014

Mein persönliches Monatsbuchhighlight ist bereits erschienen und wartet nur darauf, in meine Fänge zu geraten:
 
Es geht um den "Maze-Runner" Schuber von James Dashner!
Manchmal lohnt es sich eben doch zu warten! 
Ich war seit jeher an der Reihe interessiert, mir haben aber die Originalcover nie gefallen. Aber  Chicken House hat ja dann gottseidank nochmal neue Cover gemacht. Dennoch hätte ich eben sehr gerne den Schuber. Und ihr?

Auch sehr freue ich mich diesen Monat auf "The Iron Thorn - Flüsternde Magie".
Das Mädchen Moira lebt im Internat.  Und sie ist verflucht. Sie begibt sich auf eine magische Reise in die Welt der Elfen und Feen, um sich zu retten und zu erfahren, wer sie wirklich ist. Es ist der erste Teil der Iron Codex-Reihe.


Weiterhin könnt ihr bereits mit dem Mädchen Ko das Meer in "Lillesang" erkunden. Es geht um Nixen, ein düsteres Geheimnis und die Sage des Gongur, der an Land kommt und Menschen ins Wasser zieht. Für Nina Blazon  Leser wohl ein Muss!

Eine megagroße Leseprobe gibt es übrigens hier!

Seit demselben Tag könnt ihr "Gated" bekommen. Die 17-Jährige Lyla glaubt, dass eine Gemeinschft sie vor dem bösen in der Welt bewahrt. Und vor dem Weltuntergang. Doch dann begnet sie Cody und stellt fest, dass sie einem perfiden System unterliegt.

Zeit für eine Rebellion!

Seit dem 03. September könnt ihr bereits der "Queen of Clouds" begegnen. Es geht um den jungen adeligen Valentin und das Waldmädchen Elster, die einander begegnen und unterschiedlicher nicht sein könnten.

Seit dem Freitag, den 05. September könnt ihr 10.000 Zombies begegnen.

"10.000 Zombies" ist eine Zombie-Sammlung, bei der man wie der Klappentext andeutet, Zombies nach Belieben zerlegen und wieder zusammenstellen.

Finde ich sehr interessant, mal sehen, wie das "in echt" aussieht.

Seit dem 08. September können wir "Das Camp" von Nick Cutter besuchen. Wir begegnen einem gestrandeten Mann - mit unbändigem Hunger. Es könnte um Kannibalismus auf dieser Insel gehen oder vielleicht einen gefräßigen Parasiten? Ich bin sehr gespannt!

Gestern, am 17. September erschien ein Buch, auf das ich mich ebenfalls tierisch freue! "Lasst uns schweigen wie ein Grab" heißt dieses tolle Buch.
Es soll eine skurrile Krimi-Komödie mit viel schwarzem Humor um sieben Internatschülerinnen werden, die einen Mord vertuschen und nebenbei eine Schule leiten müssen.

Am Donnerstag, den 25. September erscheint ein Büchlein, auf das ich mich schon tierisch freue. Es geht um die "Selection Storys" von Kiera Cass. In diesem 272 Seiten starken Buch geht es um Maxon und Aspen. Wie nehmen die beiden das Casting wahr? Und gab es vor America schon einmal ein Mädchen in ihrem Leben, dass sie begehrten?


Das vorletzte Buch in diesem Monat ist sehr ungewöhnlich, denn es ist eher ein Sachbuch als ein Roman. Es ist ein Buch mit "Photicular™-Effekt". Was genau das ist könnt ihr einfach nachlesen. Auf jeden Falll soll es so funktionieren, dass man sich Tiere ansehen kann, als würde man einen 2D-Film sehen.

Am Montag, den 29. September begeben wir uns in die Trümmerstadt Adeva. Wir begegnen einem Mädchen, dass eine schreckliche Gabe besitzt. Wuhuuu!


Der Monat September ist/wird mal wieder richtig bücherreich und ich habe das Gefühl, mich auf alles tierisch zu freuen. "Tierisch" ist mein Wort der Woche :-)

Wie geht es Euch? Welche Bücher interessieren Euch momentan am meisten?

Montag, 15. September 2014

Aus der Reihe [Ich - völlig backbegabungsresistent]

Bei meiner Buchmessen-Ausbeute habe ich Euch ja das Buch "Törtchenzeit" von Jessi Hesseler und Sonya Kraus gezeigt. Ich bin immer noch sehr dankbar dafür, dass ich dieses Buch geschenkt bekommen habe und wollte Euch nun endlich mal zu einem meiner ersten Backversuche in die Küche mitnehmen.
Natürlich habe ich schon einige Dinge ausprobiert, aber dieses Rezept ist wirklich das allererste gewesen, dass ich ausprobiert habe. Das ist zwar schon ein paar Monate her und der Sommer ist fast zuende, aber für Süßes ist es doch eigentlich nie zu spät, oder?

Ich habe alleine gebacken, daher gibt es nur Fotos, kein Video wie erhofft. 
Vorab: Ich bin backunbegabt. Selbst Weihnachtskekse bekomme ich nur selten unverbrannt hin. Daher war es für mich eine kleine Herausforderung, mich in die Küche zu stellen und den Backlöffel zu schwingen.

Gewählt habe ich den Himbeer-Käsekuchen im Glas

Ich liebe Himbeeren und ich liebe Käsekuchen. Grund genug für mich, dieses Rezept zu wählen.
 
 Benötigt werden: 

  • 100 g TK-Himbeeren
  • 2 EL Zucker
  • 1/2 Vanilleschote
  • 8 Vollkornkekse
  • 30 g Butter
  • 100 ml Sahne
  • 225 g Mascarpone
  • 150 g frische Himbeeren
 Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an den Verlag, dass ich dieses Rezept so wiedergeben durfte.

Da ich aber einen "großen Mann" zu Hause habe, der auch eine ganze Menge verdrücken kann, habe ich alle Zutaten verdoppelt.  Außerdem befanden sich in der von mir gekauften Mascarpone Schale 500 g, also passte das verdoppeln super. Das bewährte sich am Ende dann auch, wie ihr später noch lesen werden.

1. Gefrorene Himbeeren mit Zucker und Vanillemark aufkochen

In meiner Packung waren 300g TK-Himbeeren und ich habe etwa ²/³ davon abgenommen und mit dem Zucker auf höchster Stufe in einem Topf aufgekocht.
Eigentlich hätte ich auch die vollen 300g nutzen können, denn am Ende hatte ich seeeehr viel Mascarpone-Sahne-Creme übrig, aber keine Kekse und Himbeeren mehr.

Tipp: Nehmt am besten die vollen 300g!

Nach dem Aufkochen [und rühren nicht vergessen] werden die Himbeeren zum Abkühlen an die Seite gestellt.

2. Keeeeeekse!-Hau-Drauf!

Leider hatte ich keine klassischen Vollkornkekse, aber Leibniz sei dank musste ich trotzdem nicht auf Kekse verzichten. Ich habe sie in einen Gefrierbeutel gelegt und meine ganze "ICH HABE NICHT GENUG BÜCHER"-Wut, ausgelassen und auf die Kekse eingedroschen.

Das hat Spaß gemacht!  

3. Butter bei mittlerer Stufe schmelzen

In die geschmolzene Butter schmeißt man dann die Kekse rein und vermischt das Ganze. Auch das wird dann erstmal zur Seite gestellt.

4. Sahne aufschlagen und Mascarpone unterheben

Mein Fehler war es denke ich, die Mascarpone vorher im Kühlschrank kalt zu stellen. Das habe ich gemacht, weil sie auch im Supermarkt natürlich im Kühlfach lag.
Allerdings war die Mascarpone dadurch so fest, dass sie sich nicht sehr gut mit der Sahne verbunden hat.
Am Ende hatte ich keine glatte, weiche Masse sondern eher so etwas wie krischeligen Frischkäse. Gar nicht gut -.- 

Samstag, 13. September 2014

[Rezension] - "Sapphique" oder: Incarceron ist überall...

Achtung: Bei diesem Buch handelt es sich um den 2ten Band der Dilogie von Catherine Fisher.
Wer den Vorgänger noch nicht kennt, sollte vielleicht nicht weiterlesen! 
Aber vielleicht interessiert Euch die Rezension zu Band 1? - klick!

Verlag: Penhaligon
Erscheinungsjahr: 2014
Seitenzahl: 480
ISBN-13: 978-3-7645-3081-5
Preis: 19,99 € [D] | 20,60 € [A]

Worum geht's?:

Der Sträfling Finn ist aus Incarceron entkommen, musste dabei jedoch seinen Eidbruder Keiro und die Hundesklavin Attia zurücklassen. Außerhalb ist er ein König, aber nichts ist so, wie Finn es erwartet hatte, denn auch außerhalb trachtet man ihm nach dem Leben. Innerhalb machen sich Keiro und Attia auf die Suche nach Sapphiques Handschuh, der die Flucht aus Incarceron für sie ermöglichen soll.  
Und auch das Gefängnis selbst hat einen teuflischen Plan mit nur einem einzigen Ziel: 
seine eigene Freiheit.

Meine Meinung:

Band 2 hat mir tatsächlich wesentlich besser gefallen als der Vorgänger. "Incarceron" ist ja ziemlich abgestürzt, vornehmlich wegen zu vieler Ungereimtheiten und unlogischen Momenten.
Dennoch wollte ich ja gerne wissen, ob sich alles noch aufklärt und ob und wie sich Incarceron weiter entwickelt. 

"Du atmest Incarceron, du isst und träumst und trägst Incarceron auf deiner Haut. Incarceron ist die Verachtung in jedem Auge hier, das Wort in jedem Mund. Du kannst nirgendwohin, um dem Gefängnis zu entkommen" S. 372

Ein Gefängnis in diesem Ausmaß birgt sehr viel Potenzial und ich hatte noch die Hoffnung, dass Catherine Fisher dieses ausschöpft. Und das tat sie. Incarceron entwickelt sich weiter und Fisher schafft es endlich, eine Welt zu kreieren, wie ich sie mir gewünscht habe. Sie legt im Folgeband mehr wert auf Beschreibungen der Umgebung und auch einige "Kinder" des Gefängnisses treten zutage und sind wirklich grandios (und gruselig!) aufgemacht. Es gibt Wesen, die erschrecken und Pflanzen, die man so noch nie gesehen hat. Die Charaktere hingegen blieben leider wieder sehr flach, allen voran...

"Claudia, manchmal habe ich den Eindruck, dass du überhaupt nichts verstehst." S.209

Claudia stand mal wieder unglaublich auf dem Schlauch und ist einfach ein Charakter, den ich persönlich getrost in den Wind schießen konnte. Gerne hätte ich ihr irgendwas über den Schädel gezogen, in der Hoffnung, dass doch noch etwas Verstand aus ihr herauspurzelt.
Am Ende von Band 1 [spoilerfrei!] macht ihr Lehrer Jared beispielsweise eine Bemerkung über Incarcerons Größe, die wirklich jeder versteht. Nur Claudia nicht, die dumme Nuss. Obwohl sie direkt neben Jared steht und eigentlich quasi mit der Nase auf die Antwort gestoßen wird.